Archiv 2012

Mi

16

Mai

2012

Fachforum Bildung in Riesa

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten und Hochschulpolitischen Sprechers der CDU Landtagsfraktion, Geert Mackenroth MdL, kamen am 15.05.2012 Vertreterinnen und Vertreter von 15 Schulen im Wahlkreis in den Sitzungssaal der Sparkasse Meißen auf der Hauptstraße in Riesa.

Geert Mackenroth ging es um eine Bestandsaufnahme: Welche konkreten Probleme haben die öffentlichen Schulen in Riesa und Umgebung?

Als kompetente Verstärkung kam Frau Iris Firmenich MdL an seine Seite – als Schulpolitikerin ist Frau Firmenich im Arbeitskreis Schule und Sport und in der Arbeitsgruppe Lehrer aktiv. Sie hörte sehr genau zu, machte sich Notizen für die kommenden schulpolitischen Diskussionen und berichtete über aktuelle politische Intentionen.

Schulleitung und Elternvertreter aller Schulen kamen zu Wort. Bei allen dargestellten Problemen war eines besonders stark im Fokus: Wie vermeiden wir Unterrichtsausfall, bedingt auch durch den hohen Krankenstand, weil die Kollegien überaltert sind? Manche Schulen schaffen das besser als andere. Weitere Themen waren die Ganztagsangebote, Klassenleiterstunden, die Existenz des Werner-von-Heisenberg Gymnasiums und auch die nicht immer leichte Zusammenarbeit mit dem Regionalschulamt.

Auch wenn Geert Mackenroth kein Zauberer ist, wie er am Ende mit einem Augenzwinkern selbst sagte, wird und will er sich messen lassen. Das Fachforum wird keine einmalige Veranstaltung gewesen sein, sondern soll eine Wiederholung erfahren. Nach Anlauf des neuen Schuljahres soll in gleicher Runde beraten werden, wie die Maßnahmen (Paradigmenwechsel im Kultusministerium; 27,5 zusätzliche Millionen für das kommende Schuljahr) gefruchtet haben und welche Probleme weiterhin bestehen. Dann soll es auch um Themen wie Lehrerethos und Lehrerausbildung gehen.

Für den Finanzpolitiker Geert Mackenroth, sind die sächsischen Lehrer und Lehrerinnen nicht in erster Linie Kostenverursacher, sondern Garanten für Sachsens Zukunft. „Gute Bildung hat ihren Preis und Sparen darf nicht zum Selbstzweck werden. Aber gerade im Bildungsbereich“, betont Geert Mackenroth, „haben wir es nicht mit einem Problem des fehlenden Geldes zu tun, sondern mit einem Problem der Köpfe.“

Mi

09

Mai

2012

Aktuelle Debatte im Plenum des Sächsischen Landtags zur BA Sachsen

1. Aktuelle Debatte: 20 Jahre Berufsakademie Sachsen – Duale Hochschule

erfolgreich weiterentwickeln

Antrag der Fraktionen der CDU und der FDP

Redebeitrag des Abgeordneten Geert Mackenroth, CDU:

 

Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren

Kollegen! Vor Kurzem haben wir das 20-jährige Jubiläum unserer sächsischen Berufsakademie gefeiert. Ein solches Jubiläum – zu dem wir nachträglich noch einmal herzlich gratulieren – ist Anlass, nicht nur zurück, sondern auch nach vorn zu blicken und sich auch im Rahmen einer Aktuellen Debatte ein paar Gedanken über die Zukunft dieses Erfolgsmodells zu machen.

 

Es geht dabei – mir jedenfalls – nicht nur um die Absicherung im nächsten

Doppelhaushalt; dort wird die Regierungskoalition wie schon beim letzten Mal dafür sorgen, dass diese Erfolgsgeschichte sächsischer Bildungspolitik fortgeschrieben werden kann. Es geht auch darum, unserer Berufsakademie mit ihren sieben Standorten sozusagen eine inhaltliche Perspektive für ihre Weiterentwicklung zu geben.

 

Derzeit übersteigt die Zahl der Bewerbungen die der Studienplätze um 30 bis 50 Prozent. Deshalb müssen wir die Kapazitäten bei den Berufsakademien weiter ausbauen. Außerdem sollten die Regionalität weiterentwickelt und mehr Maßnahmen zur Qualitätssicherung ergriffen werden. Auch könnten wir in Sachsen darüber nachdenken, die Berufsakademien in den Status einer dualen Hochschule zu heben und den Einrichtungen mehr Freiheiten zuzugestehen.

Frank Heidan, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion ergänzt:

„Die Berufsakademien sind seit ihrer Gründung ein kompetenten Ansprechpartner für die sächsische Wirtschaft. Die hohe Qualität des dualen Studiums, besonders in den ingenieurtechnischen und betriebswirtschaftlichen Schwerpunktbereichen ermöglicht den Unternehmen, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen und frühzeitig in Unternehmensprozesse und Produktionsabläufe zu integrieren. Die Ausbildung ist also bestens auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ausgerichtet und die Studenten erleiden keinen Praxisschock. Die Berufsakademien sind damit ein optimaler Konsens zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, mit einer enormen Erfolgsquote bei den Abschlüssen und der Übernahme durch die Unternehmen. Das macht es für viele jungen Menschen so attraktiv.“

Was ist das Alleinstellungsmerkmal unserer Berufsakademie? Die duale

Studienform, die Aufteilung zwischen Praxis- und Bildungsphase, die seit Gründung der Berufsakademie ausgesprochen kurze Studiendauer, die hohe Erfolgsquote und – vor allen Dingen – die hohe Quote der Übernahme von Absolventinnen und Absolventen der Berufsakademie sind bestechend. Das markt- bzw. bedarfsorientierte Studienangebot gefällt uns. Die Berufsakademie kooperiert insgesamt mit über 10 000 Praxispartnern aus der Wirtschaft.

 

Der letzte Punkt: Die meisten Absolventinnen und Absolventen unserer sächsischen Berufsakademie bleiben im Freistaat und sorgen somit dafür, dass von ihrer Ausbildung, die den Steuerzahler einiges an Geld gekostet hat, wenigstens ein bisschen zurückkommt, etwa in Form von Steuereinnahmen, neuen Arbeitsplätzen und Ähnlichem.

 

Wo sehen wir Handlungsbedarf? Das Erfolgsmodell Berufsakademie hat zwei, drei unbefriedigende Aspekte. Seit Jahren übersteigt die Nachfrage das Angebot an Plätzen in der Berufsakademie um 30 bis 50 %, je nach Jahr. Diese Tendenz wird sich fortsetzen – trotz des Fachkräftemangels. Wir haben 4 400 Plätze, die ausgewiesen sind. Es gibt 5 200 Studierende und einen Bedarf von etwa 7 000 Absolventen im Jahr. Wir verzeichnen deutlich mehr Bewerbungen.

 

Als Konsequenz sehe ich vier Punkte, die wir unserer Berufsakademie für die weitere Entwicklung mitgeben können:

Erstens. Es kann nur um einen Ausbau der Plätze gehen, keinesfalls um einen wie auch immer gearteten Rückbau.

(Beifall bei der CDU und der FDP)

Zweitens. Wir müssen die sieben Standorte als Teil der regionalen Attraktivität unseres ländlichen Raumes beibehalten und ausbauen.

(Beifall bei der CDU und der FDP)

Drittens. Wir müssen über den Begriff „duale Hochschule“ nachdenken. Sie wissen, dass das in Baden-Württemberg ein Erfolgsmodell war und nach wie vor ist.

(Beifall bei der CDU und der FDP)

Wir werden uns nicht – wie auch in anderen Bereichen – mit einem blinden kopieren anderer Modelle befassen, sondern wir werden überlegen, ob und, wenn ja, wie wir dieses Modell importieren und den sächsischen Weg fortschreiben können. Einen entsprechenden Prüfauftrag leiten wir in die Wege.

Viertens gilt: Keine Wettbewerbsfähigkeit – ohne die auch unsere Berufsakademie nicht leben kann – ohne Qualitätssicherung! Wir werden uns demnächst mit der Hochschulgesetznovelle zu beschäftigen haben. Dabei werden wir prüfen, ob wir gewisse Freiheiten, die wir unseren Hochschulen gewähren, auch auf die Berufsakademie übertragen können.

 

Bis dahin haben wir unsere Hausaufgaben zu machen. Diese bestehen u. a. darin, das Flächendefizit von – bezogen auf alle sieben Standorte zusammen – etwa 2 000 Quadratmetern durch ein ordentliches und zukunftsorientiertes Raum- und Ausbaukonzept möglichst auszugleichen. Zudem haben wir die Haushaltsproblematik zu lösen.

 

Ich fasse zusammen: Die Berufsakademie ist das Rückgrat für die Ausbildung des mittelständischen Führungskräftenachwuchses im Freistaat. Wir, die Koalition, werden dafür sorgen, dass das auch in Zukunft so bleibt. Die Berufsakademie wird sich auch in den nächsten Jahren den Neid ihrer Wettbewerber im tertiären Bildungssektor verdienen können.

Vielen Dank.

Do

03

Mai

2012

Hochwasserschutz in Riesa Gröba

Öffentliche Auslegung der Planungsunterlagen

 

Die Genehmigung der Hochwasserschutzmaßnahme in Riesa-Gröba geht in die nächste Phase. Noch im II. Quartal 2012 sollen die Planfeststellungsunterlagen nach Angaben der Landesdirektion Sachsen in der Stadtverwaltung Riesa öffentlich für alle interessierten Bürger ausgelegt werden. Betroffene haben einen Monat Zeit ihren Standpunkt zu den Planungen bei der Landesdirektion Sachsen einzureichen. Die öffentliche Auslegung ist Bestandteil des wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahrens.

 

Die neue Hochwasserschutzlinie in Riesa-Gröba soll rund zwei Kilometer lang werden. Sie erstreckt sich von der Strehlaer Straße (B 182) bis zur Steinstraße. Auf rund 1,2 Kilometern davon ist eine teileingeschüttete Spundwand geplant. Diese Trasse verläuft im Wesentlichen parallel zur Elbe. Hinter der Spundwand soll ein Kontroll- und Unterhaltungsweg angelegt werden. Dieser kann dann zwischen der Schlossbrücke und der Kirchstraße als Teil des Elberadweges öffentlich genutzt werden. Die örtlichen Gegebenheiten wie denkmalgeschützte Gebäude und Wohnbebauung wurden beachtet.

Der alte Deich zwischen Steinstraße und Flurenstraße soll vollständig erneuert werden und teilweise eine neue Trasse erhalten. Außerdem soll ein Deichverteidigungsweg angelegt werden. Es ist geplant, dass die Fluren- und die Kirchstraße jeweils einen Durchlass (Deichscharte) erhalten, der bei Hochwasser verschlossen wird.

 

Mit der neuen Hochwasserschutzlinie in Riesa-Gröba sollen folgende Gebiete vor Hochwasser geschützt werden, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommt (HQ100): die Wohngebiete Kirchstraße/Dammweg und Steinstraße, die Kläranlage Riesa mit angrenzender Bebauung sowie die Elblandphilharmonie, die Kirche und das Schloss Gröba. Derzeit gibt es hier nur einen Schutz vor einem 10 bis 50-jährlichen Hochwasser (HQ10-HQ50).

Beim Augusthochwasser 2002, Winterhochwasser 2003 und Frühjahrshochwasser 2006 wurden die Deiche erheblich beansprucht. Einzelne Abschnitte wurden überströmt und beschädigt. Die vorhandenen Deiche entsprechen nicht den Anforderungen an eine moderne Hochwasserschutzanlage. Das betrifft neben Höhe, Aufbau und Querschnitt vor allem die zu geringe Dichte des Deichmaterials. Diese macht den Deich sensibel für durchströmendes Wasser. Deshalb kann hier nur eine grundlegende Neukonstruktion der Deiche für Sicherheit sorgen.

Wenn die Genehmigung der Hochwasserschutzmaßnahme vorliegt, kann die öffentliche Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen durch die Landestalsperrenverwaltung erfolgen. Danach ist eine Bauzeit von etwa zwei Jahren anberaumt. Die derzeit geschätzten Kosten dafür liegen bei rund 10,5 Millionen Euro.

Mi

25

Apr

2012

Pressemeldung der CDU Landtagsfraktion zum Betreuungsgeld

Flath: Sachsen muss für das Betreuungsgeld streiten

 

 Zur Kritik der LINKEN an den Äußerungen von Sozialministerin Christine Clauß zum Betreuungsgeld erklärt Steffen Flath, Vorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages:

 

 „Wer das Betreuungsgeld als Herdprämie verunglimpft, diskreditiert Eltern, die sich bewusst dafür entscheiden, in den ersten beiden Lebensjahren ganz für ihre Kinder da zu sein. Diese Eltern sollten eher gesellschaftliche Anerkennung genießen. Schon gar nicht sollten sie sich aber dafür rechtfertigen müssen, wenn sie sich als Mutter oder Vater in einer sensiblen Lebensphase ganz ihrem Kind widmen wollen und nicht dem Arbeitgeber. Im Mittelpunkt der Diskussion über das Betreuungsgeld muss viel stärker als bisher das Kindeswohl stehen. Ist es wirklich das Beste für das Kind schon so früh und effektiv wie möglich fit für den Arbeitsmarkt gemacht zu werden? Muss sich die Familie der Wirtschaft und deren Forderung nach Fachkräften unterordnen oder haben Unternehmen für ein familienfreundliches Umfeld zu sorgen? Sozialministerin Clauß hat völlig zu Recht das Augenmerk auf diese Fragen gerichtet. Deshalb muss Sachsen für und nicht gegen das Betreuungsgeld streiten.“

 

 Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

 Telefon: 0351/493-5611, Fax: 0351/45 10 31 56 11

 E-Mail: CDU-Pressestelle@slt.sachsen.de

 www.cdu-sachsen-fraktion.de

 www.facebook.com/cdulandtagsfraktionsachsen

 

 

Do

19

Apr

2012

20 Jahre Berufsakademie Sachsen - Festveranstaltung des Freundeskreis der BA

Unter dem Motto: "20 Jahre erfolgreiche Entwicklung BA Sachsens liegen hinter uns - wie gestalten wir die nächsten 20 Jahre?" lud der Freundeskreis der Berufsakademie Sachsen am 18. April ins Dresdner Kongresszentrum zu einer Podiumsdiskussion. 

Die im Zuschauerraum anwesenden Vertreter aus Regierungskreisen und der sächsischen Wirtschaft und ihren Verbänden spiegelten den Erfolg und die Bedeutung der Berufsakademie als Fachkräfteschmiede.

 

 

Mein Statement als Podiumsteilnehmer:

 

Sehr geehrte Frau Staatsministerin Prof. von Schorlemer

Sehr geehrte Kollegen Abgeordenete,

Sehr geehrte Professoren, verehrte Gäste,

 

ich danke dem Freundeskreis der BA Sachsen für die Einladung. Was macht ein Freundeskreis? Er schart Freunde um sich und um den Gegenstand der Freundschaft, hier also um die BA Sachsen. Nicht im Sinne einer Abschottung, einer Wagenburg, sondern im Sinne wahrer Freundschaft, einer auf Mehrung des beiderseitigen Wohlergehens angelegten, zukunftsorientierten Zusammenarbeit. Ich zähle mich – wenn Sie mir diese spezielle Art der selbstgewünschten Mitgliedschaft gestatten - inhaltlich zur Aussenstelle Dresden Ihres Freundeskreis der BA – warum?

 

Die BA Sachsen bildet eine wichtige Säule in der sächsischen Bildungslandschaft. Mit ihrem Alleinstellungsmerkmal, der dualen Studienform, ist sie eine höchst attraktive Alternative innerhalb der sächsischen Hochschullandschaft. Durch den Wechsel von Theorie- und Praxisphasen können die Studierenden zeit- und kosteneffizient zum berufsbefähigenden Studienabschluss und damit zu unmittelbarer Beschäftigungsfähigkeit geführt werden. In enger Kooperation mit den Praxispartnern aus der sächsischen Wirtschaft, dem Sozial- und Gesundheitswesen bilden die BAen Fachkräfte vor Ort aus.

 

Die BA ist aus der sächsischen Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag vor allem für die Entwicklung der Wirtschaft in den Regionen auch außerhalb der Zentren des Freistaats. Sie ist ein – wenn nicht gar der wichtigste – Ausbildungspartner für die regional ansässigen KMUs und dies vor allem in der Fläche. Es ist wahrscheinlich nicht übertrieben zu sagen: Die BAen bilden das Rückgrat für die Ausbildung des mittelständischen Fachkräftebedarfs!

 

Die Rolle der BAen als regionale Bildungspartner möchte ich zukünftig weiter stärken. Dies fördert die Bemühungen um die Deckung des Fachkräftebedarfs flächendeckend in Sachsen und die Rolle der BA als Innovationspartner für die mittelständische Wirtschaft. Hierfür sind enge und vor allem nachhaltige Kooperationen – insbesondere auf dem Gebiet des Wissens- und Technologietransfers – zwischen der regionalen Wirtschaft und den jeweiligen Berufsakademien weiter zu fördern und auszubauen.

 

Der weitere Ausbau der BAen in allen Regionen des Freistaats soll daher Teil einer regionalen Entwicklungsstrategie werden, die die Attraktivität des ländlichen Raums auch für Investoren, Wirtschaft und Betriebe weiter stärkt. Damit brauchen wir eine staendige Weiterentwicklung der BA. Der Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft verlangt nach hochqualifizierten Fachkräften über alle Tätigkeitsfelder hinweg, die in vertretbarer Zeit ausgebildet werden. Hier kann die BA ihre Stärken ausspielen: Eine kurze, praxisnahe Ausbildung, mit einer Übernahmequote von ca. 90 Prozent – von der viele Hochschulen und vor allem viele Universitätsabsolventen nur träumen können...

 

Kurz und gut, die BA ist ein Erfolgsmodell, um dass wir Sachsen oft beneidet werden. Dies sei hier in aller Deutlichkeit gesagt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, arbeiten wir in der CDU Fraktion an einer Perspektive für die BA Sachsen, für die kommenden Jahrzehnte. Wie diese aussieht, kann ich Ihnen natuerlich noch nicht im Detail sagen. Mir ist wichtig, keine Strukturentscheidungen zu treffen, die negative Praejudizien haben koennten. Keine Schließungen also, das ist selbstverstaendlich. Keinen Renovierungs/ Investitionsstau entstehen lassen. Bauvorhaben so konzipieren, dass Erweiterungen möglich. Ausreichende Finanzausstattung, wird in Gesetzesform beschlossen im Haushalt 2013 2014. … An all dem arbeiten Ihre Freunde in dem Freundeskreis der BA, ladungsfaehige Anschrift Bernh. v. Lindenau / Platz 1 in Dresden. Anregungen sind und bleiben weiterhin willkommen. Freunde bleiben im Gespraech.

 

Ich wuensche Ihnen abschliessend viel Erfolg dabei, sich auch in Zukunft den Neid der Anderen zu verdienen!

 

Sa

17

Mär

2012

Meißner Forum in Strehla

 

Nicht zu viel versprochen hatte die Einladung von Bundesminister Dr. de Maizière, MdB, zu der von ihm initiierten Veranstaltungsreihe „Meissner Forum“ am 16. März 2012 nach Strehla: Ganz „im Sinne des Erfinders“ präsentierte sich die öffentliche Diskussionsveranstaltung ihren rund 80 Gästen – darunter Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte, Vereinsmitglieder, Feuerwehrkameraden, Lehrer und Erzieherinnen, Ärzte und Unternehmer aus der Region – als ideale Plattform, um mit politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaftlern und kommunaler Verwaltung ins direkte Gespräch zu kommen.

 

De Maizière selbst sprach von einem „Experiment“ – und zwar vor allem mit Blick auf das ungewöhnliche Format dieser Veranstaltung. Getreu dem Wortsinn (forum, lat. für „Versammlungsort“, „Marktplatz“) saßen alle Teilnehmer und Gäste im Saal des „Ferienhofs Reichert“ gleichberechtigt in einem großen Kreis beieinander, um über die Ursachen und Folgend des demografischen Wandels zu sprechen. Unter dem Titel „Name, Stadt, Land: Welche Chancen bieten wir jungen Familien im ländlichen Raum?“ hatte Dr. de Maizière dazu mit dem Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Herrn Staatsminister Dr. Johannes Beermann, dem Direktor des Zentrums Demografischer Wandel an der Technischen Universität Dresden Prof. Dr. Karl Lenz sowie dem Leiter des Kreisentwicklungsamtes im Landkreis Meißen, Herrn Ralf Hänsel, drei Experten nach Strehla eingeladen.

Für den Riesaer Landtagsabgeordneten Geert Mackenroth, der als Moderator der Veranstaltung fungierte, ist das Experiment geglückt: „Es ist erfrischend, dass das ‚Meissner Forum‘ das sprichwörtliche Gegenüber von Politik und Bürgern in vielen Veranstaltungen zu einem gemeinsamen Miteinander verwandelt, das diesen Namen auch wirklich verdient.“

 

Den Auftakt zu dieser Veranstaltungsreihe bildete im August des vergangenen Jahres eine Diskussion zum Thema Sicherheit auf Schloss Nossen. Das nächste „Meissner Forum“ wird voraussichtlich am 2. November 2012 unter der Frage „Zwischen Partizipation und Protest – Wie viel Bürgerbeteiligung braucht die Demokratie?“ in Radebeul stattfinden.

Mi

14

Mär

2012

Abgeordnete zu Gast beim SSG

Bürgermeister des Landkreises Meißen mit den Abgeordneten Rößler und Mackenroth Bürgermeister des Landkreises Meißen mit den Abgeordneten Rößler und Mackenroth

 

Der Kreisvorstand des Sächsischen Städte und Gemeindetages hatte gestern die Landtagsabgeordneten des Landkreises Meißen nach Weinböhla ins Rathaus eingeladen.  

In Vorbereitung auf die im Landtag anstehenden Beratungen zum Doppelhaushalt 2013/14, konnten sich die Abgeordneten noch einmal aus erster Hand informieren, wie unsere Städte und Gemeinden finanziell aufgestellt sind.

Geert Mackenroth: „Auch wenn der Haushalt ohne Schulden finanzpolitisches Ziel der CDU Fraktion ist und bleibt, müssen wir Abgeordneten dafür sorgen, dass unseren Städten und Gemeinden finanzieller Spielraum bleibt, damit sie ihre Aufgaben auch in Zukunft so gut erfüllen können wie bisher.“

Do

08

Mär

2012

WIR Magazin der CDU Fraktion im Sächsischen Landtag

 

Geert Mackenroth ist überhaupt nicht böse darüber, nach dem Justizministerposten nun ein Abgeordneter zu sein. Im Gegenteil: In seiner Position kann er viel erreichen. Lesen Sie in einem Porträt auf Seite 10 des WIR Magazins, wie er seinen politischen Werdegang erlebt.

 

 

Lesen Sie das gesamte Porträt hier!

Fr

02

Mär

2012

Delegationsreise nach Vietnam

Vom 25. Februar bis 02. März 2012 reiste Geert Mackenroth in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien mit der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, ebenso wie Beate A. Schücking, Rektorin der Universität Leipzig, Christian Sery, Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Ursula Schaefer, Prorektorin für Bildung und Internationales an der TU Dresden, und weitere Delegierte in die Sozialistische Republik Vietnam. Man traf sich mit Vertretern wichtiger Hochschulen in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt und präsentierte Sachsen als attraktiven Studienort. Zweck der Reise war eine weitere Verbesserung der bereits guten Beziehungen in den Bereichen Wissenschaft und Kultur.

 

Di

28

Feb

2012

100 Tage bis zum Literaturfest in Meißen

Ich freue mich schon heute auf das diesjährige Literaturfest vom 06. - 10. Juni im Meißen, wenn wieder eine ganze Stadt lesen und zuhören wird.

Die Organisatoren haben soeben ihre Literaturfest News veröffentlicht, die ich Ihnen empfehlen kann, wenn auch Sie Freunde von Literatur sind, das Literaturfest in Meißen vielleicht schon kennen, oder aber in diesem Jahr zum ersten Mal dabei sein werden!

Startschuss-Pressekonferenz, Foto von Daniel Bahrmann Startschuss-Pressekonferenz, Foto von Daniel Bahrmann
Literaturfest News 01/2012
LIM_NEWS_1_2012_klein.pdf
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Mi

08

Feb

2012

Biotech meets Public

BIOTECH MEETS PUBLIC ist eine spannende Veranstaltungsreihe von biosaxony. Sie wird sachsenweit durchgeführt und bietet als öffentliche Plattform einen lebendigen Erfahrungsaustausch über aktuelle Themen aus dem Gebiet der Life Sciences und angrenzender Bereiche.  Am 07. Februar war der Landtagsabgeordnete zu Gast als Keynote Redner und sprach über "Wirtschaftspolitische Zielsetzungen und Herausforderungen von Vernetzung als Basis erfolgreicher Wirtschaftsentwicklung". 

 

Das Fazit meiner Rede können Sie hier nachlesen:

- Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen müssen bestrebt sein, den Auf- und Ausbau strategischer Partnerschaften als operatives Ziel einer institutionellen Strategie intensiv zu verfolgen und die Nutzbarmachung wissenschaftlicher Ergebnisse durch die Wirtschaft – wo sich dies anbietet – besser vorzubereiten und zu begleiten:

o Wissens und Technologietransfer muss als erwünschtes Forschungsziel für alle Forschungslinien festgeschrieben werden,

o Kooperationen sollten auch in der Grundlagenforschung kein Tabuthema sein, vor allem durch frühzeitige Kontaktsuche zur anwendungsbezogenen Forschung in der Wirtschaft

o „Uns ist sehr an einem intensiveren Austausch zwischen der Grundlagenforschung und der Anwendung gelegen. Ein solcher Transfer ist in beiderseitigem Interesse. Er dient keineswegs der einseitigen Stärkung der Anwendungsseite, sondern strahlt auch auf die Forschung zurück und kann ihr neue, wichtige Impulse verleihen“, sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner anlässlich der Unterzeichnung der ersten Kooperations-vereinbarungen mit dem Softwarehersteller SAP und drei deutschen Hochschulen (Sept. 2010), darunter Dresden.

- Für die Wirtschaft bedeutet dies, ihre Zusammenarbeit mit der Wissenschaft zunehmend auf langfristige Grundlagen zu stellen:

o Längerfristige Kooperation der Wirtschaft sollte nicht auf die schnelle Verwertung von Forschungsergebnissen gerichtet sein, sondern alle Formen des Austausches – neben der Forschung insbesondere den Bereich der Lehre und des Personalaustausches – umfassen.

o Kooperationen sollen vor allem der Förderung von Nachwuchstalenten

in Wissenschaft und Wirtschaft dienen und beiden Seiten Erfolg versprechende Forschungsaktivitäten unter gegenseitiger Nutzung von Ressourcen ermöglichen.

- Was kann nun die Politik tun, um die Hochschulen als Ganzes noch stärker mit den anderen Akteuren aus der Wirtschaft zu vernetzen und das Bewusstsein an den Hochschulen für die Erwartungen seitens der Gesellschaft zu schärfen, unter Wahrung der Hochschulautonomie und der spezifischen Anforderungen des Wissenschaftsbetriebs: der Freiheit von Forschung und Lehre!

Di

07

Feb

2012

Staatsminister Ulbig empfängt Vertreter des WEISSER RING Sachsen e.V.

Opferhilfe bedarf vieler Ideen und Helfer!

Landesvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender Volker Pfitzner des WEISSER RING Sachsen e.V. hatten am 07.02.2012 Gelegenheit dem sächsischen Innenminister die aktuellen Schwerpunkte der Arbeit des Opferhilfevereins WEISSER RING darzustellen.

Gemeinsam erörterte man die Möglichkeiten der verbesserten Opferberatung und -hilfe hier in Sachsen.

Mo

06

Feb

2012

Ein Besuch im Max-Bergmann-Zentrum in Dresden

Gemeinsam mit den Dresdener Rotariern besuchte ich am Mittwoch dem 01. Februar das Max-Bergmann Zentrum. Das Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung der Technischen Universität Dresden, Fakultät Maschinenwesen und des Leibniz-Instituts für Polymerforschung e.V.. Kooperative Forschungseinrichtungen wie das Max-Bergmann Zentrum sind Leuchttürme sowohl als Beispiel dafür, wie auch in Zeiten knapper Kassen Spitzenforschung möglich werden kann als auch wegen ihrer Forschungserfolge.

Mein Dank gilt Herrn Prof. Gianaurelio Cuniberti und Frau Voit für die Führung durch die Welt der Nanotechnologie - an vier Stationen wurden uns vier wunderbare neue Projekte vorgestellt. Die Begeisterung der Wissenschaftler hat sich auf die Besucher und den hochschulpolitischen Sprecher übertragen.

Mo

06

Feb

2012

Staatskunde und Verfassungsrecht in Kurzfassung

Am 23.01.2012 haben Studenten der Labor und Verfahrenstechnik an der BA Riesa die Ergebnisse einer Gruppenarbeit im Fach Allgemeines Recht präsentiert. Ich konnte der Präsentation der Gruppe 3 „Der Gang des Gesetzgebungsverfahrens“ lauschen und den Studenten hoffentlich nutzbringende Ergänzungen aus meiner längjährigen praktischen Erfahrung geben. Die Leitung der Veranstaltung hatte Prof. Tobias. Er ist nebenberuflicher Dozent und Anwalt in Dresden. Außerdem engagiert sich Herr Prof. Tobias im Vorstand des Freundeskreises der BA Sachsen.

Do

26

Jan

2012

Neujahrsempfang des CDU Kreisverbandes

Am 24. Januar 2012 lud die CDU des Landkreises Meißen in den Wendelsteinkeller der Albrechtsburg in Meißen zum Neujahrsempfang. Zahlreiche Gäste und Mitglieder sind der Einladung des Vorsitzenden gefolgt, um auf das Jahr 2012 anzustoßen.

Vier unterhaltsame aber auch nachdenkenswerte Reden wurden gehalten; den Anfang machte Dr. Christian Striefler, Direktor der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen; gefolgt von der Neujahrsansprache des Kreisvorsitzenden Geert Mackenroth MdL; abschließend traten Landtagspräsident Dr. Matthias Rössler und Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere gemeinsam ans Rednerpult. In seiner Neujahrsansprache beschäftigte sich der Kreisvorsitzende mit so brisanten Themen wie der Porzellanmanufaktur und den Lehrern in Sachsen.

Das Bläserensemble Riesa sorgte mit seinem abwechslungsreichen Repertoire für den musikalischen Rahmen.

 

Neujahrsansprache des Vorsitzenden des CDU – Kreisverbandes Meißen

Geert Mackenroth MdL

 

Sehr geehrter Herr Landtagspräsident, lieber TdM, Herr Landrat, verehrte

Bürgermeister, Kreis- und Gemeinderäte, liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Politik, liebe Freunde, liebe Gäste!

Ich begrüße Sie herzlich zum Neujahrsempfang des CDU –Kreisverbandes Meißen hier an diesem für unseren Freistaat mehr als bedeutsamen Ort. Wir wollen auch heute Abend das abgelaufene Jahr kurz Revue passieren lassen, und wir wollen einen Ausblick wagen auf 2012.

 

Hinter uns liegt ein spannendes und anstrengendes, aber auch ein erfolgreiches Jahr 2011, ein Jahr intensiver politischer Arbeit mit zum Teil leidenschaftlichen Debatten.

Die Neustrukturierung der Landesbühnen mit der Zusammenführung der in unserem Kreis beheimateten beiden Orchester hat uns fast vor eine Zerreißprobe gestellt, ist aber letztlich mit einem Kompromiss beendet worden, mit dem - wie ich glaube - alle Seiten werden leben können und dessen positive Wirkung wir vielleicht erst in vier oder fünf Jahren richtig werden abschätzen können. Umso mehr gilt mein Dank allen

Beteiligten für ihre „konstruktive Kompromissfähigkeit“.

Erfreulich ist aus meiner Sicht auch die gelungene Umstrukturierung der vier Standorte der Elblandkliniken in unserem Kreis. Sie bringt für Großenhain neue Arbeitsplätze und ist für Riesa verbunden mit dem Beginn des Krankenhaus - Neubaus mit einem Investitionsvolumen von aktuell knapp 45 Mio. €.

Sorgen macht uns weiterhin der dritte Bauabschnitt der B. 169 - aus dem Bundesverkehrsministerium kommen beunruhigende Nachrichten.

 

Was bringt das neue Jahr? Nicht mehr und nicht weniger als den Weltuntergang. Zumindest, wenn man den Berechnungen der Maya glaubt. Geht es nach nämlich ihnen, dann ist der 21. Dezember 2012 der Tag, an dem alles Leben auf der Erde endet. Aus astronomischer Sicht sorgt eine seltene, nur alle 26.000 Jahre vorkommende Planetenkonstellation dafür, dass die Sonne an diesem Tag das Zentrum der Milchstraße einnimmt. Der Weltuntergang ist allerdings im Kreis Meißen nichts Besonderes. Mir wird er durchschnittlich zwei- bis dreimal pro Woche prophezeit. Er findet zwar noch nicht statt im Kreis Meißen, aber besonders von hoch gelegenen Plätzen wie etwa der Albrechtsburg, dem Spitzhaus in Radebeul, dem Rathausturm in Riesa, dem neuen Bahndamm in Coswig oder von der Bayerhöhe bei

Klipphausen, mit 321 m der höchsten Erhebung in unserem Kreis, kann man ihn jedenfalls prächtig herannahen sehen und beobachten.

Wie gehen wir damit um? Martin Luther: „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich doch heute mein Apfelbäumchen pflanzen.”

 

Pflanzen wir unser Apfelbäumchen:

Wir beginnen in diesen Wochen auch im Landtag mit den Beratungen zum

Doppelhaushalt 2013/2014. Unser Freistaat Sachsen ist weiterhin auf einem soliden finanziellen Weg unabhängig davon, ob sich Teile der Opposition im sächsischen Landtag nun unserem mehr als sinnvollen Vorschlag anschließen, erstmalig die Verfassung Sachsens mit dem Ziel zu ändern, eine Schuldenbremse in unser „sächsisches Grundgesetz“ zu schreiben.

Trotzdem: Mit dem neuen Haushalt liegt ein beschwerlicher, ein sicher gelegentlich auch unbequemer Weg vor uns. Unser finanzieller Spielraum im Land wie auch im Kreis wird in den kommenden Jahren stetig geringer werden: Die Solidarpaktmittel laufen bis zum Jahr 2019 aus, die

europäischen Gelder werden weniger, und jeder Einwohner, der Sachsen verlässt, kostet uns im Länderfinanzausgleich über 2000 € pro Jahr. Diese Entwicklung, die wir kaum beeinflussen können, verlangt von der Politik eine klare Schwerpunktsetzung - aber diese ist eben meistens verbunden damit, dass gleichzeitig andere Vorhaben finanziell ins Hintertreffen geraten. Und dies ruft verständlicherweise Widerstände der Betroffenen hervor, die wir nur solidarisch werden überwinden können.

 

Aus meiner ganz persönlichen Sicht - ohne dass wir darüber bereits im Kreisvorstand und in der Partei abschließend diskutiert hätten - müssen wir auch vor dem Hintergrund knapper Finanzen besonders und mindestens in zwei Bereichen für eine ausreichende und angemessene Finanzausstattung sorgen: Zum einen müssen wir darauf achten, dass unseren Kreisen und Gemeinden die notwendige Luft zum Atmen erhalten bleibt oder - so würde vielleicht unser Landrat formulieren – der Patient unverzüglich notbeatmet wird und ihm diese Luft zunächst einmal geschaffen wird.

Auch da gilt es darauf zu achten, dass nicht der Finanzminister die Gesetze macht und die Mittel verteilt, sondern der Landtag.

Und zum anderen macht mir Sorge unsere

Schullandschaft – ich vernehme auch aus unserem Kreis Meißen hierzu ein deutliches Grummeln. Es reicht nicht, wenn wir uns ständig bestätigen lassen: Wir sind die Besten – ein Vorsprung ist schnell verspielt. Wir brauchen in Zukunft mehr und weiterhin gut ausgebildete Lehrer. Die Politik hat reagiert, die Staatsregierung hat vor wenigen Tagen ein Bildungspaket im Volumen von 200 Mio. € geschnürt. Ob dies ausreichend ist, weiß ich noch nicht. Es geht aber auch um weniger Stundenausfall, weniger Vertretungsunterricht, weniger Bürokratie. Genau so wie Polizisten im

Regelfall auf die Straße gehören, gehören Lehrerinnen und Lehrer in die Schule und nur im Ausnahmefall in Amtsstuben. Und hier gibt es Unzufriedenheit mit der derzeitigen Situation, bei Eltern, Lehrern wie bei Schülern. Wir werden dieses Problem auch aus der regionalen Sicht unserer Schulen aufmerksam im Auge behalten und gegebenenfalls über unsere vier Landtagsabgeordneten die Meißener Stimme in

Dresden zu Gehör bringen.

 

Ich kann Sie alle nur bitten: Wenn Sie von Problemen vor

Ort hören, informieren Sie uns – nur so können wir Abhilfe schaffen.

 

Sorgen macht mir noch ein anderer Punkt, der in den letzten Tagen – und deshalb kann ich es hier ansprechen - seinen Niederschlag auch in den Printmedien gefunden hat: Niemand bestreitet die Notwendigkeit, dass sich die Porzellanmanufaktur in Meißen reformieren, neu auf dem Markt aufstellen muss. Dies ist ein zum Teil schmerzlicher Prozess. Aber trotz Neupositionierung, trotz Weltmarke: Die Manufaktur ist - wie der Ort, an dem wir hier stehen - Teil des sächsischen kulturellen Erbes, das

ich unter allen Umständen bewahrt wissen will. Ich freue mich über die vor wenigen Tagen bekannt gewordenen innovativen Vorschläge unseres Landtagspräsidenten, der hierzu auch die Hilfe des Freistaates eingefordert hat. Meine Unterstützung hat er.

Ich kann auch nachvollziehen, dass man gegen Produktpiraterie und Mitbewerber, die sich nicht an die Spielregeln halten, mit allen juristischen Mitteln vorgeht. Aber ich bleibe dabei: Die gekreuzten blauen Schwerter sind Teil unserer Heimat, sie sind fest in Meißen und der Region verwurzelt. Auch daraus zieht die Manufaktur ihre Stärke.

Damit kaum vereinbar scheint es mir, wenn man sich ohne mir erkennbare Not mit kleinen und mittleren, bei uns ansässigen Firmen juristisch streitet, die auf ganz anderen Gebieten und meist nur regional ihre Geschäfte machen. Man muss auch jönne könne, hat Adenauer mal gesagt – und solche Großzügigkeit käme zudem sicher irgendwann in die Manufaktur zurück.

 

Meine Damen und Herren, auch in diesem Jahr gilt die klare Anweisung: Keine Angst vor dem Weltuntergang. Bleiben wir bei der Arbeit.

 

Ich danke abschließend aufrichtig für die gute Zusammenarbeit, für Ihre

Unterstützung und Ihr Vertrauen. Jedem Einzelnen von Ihnen gelten meine guten Wünsche. Lassen Sie uns auch in diesem noch jungen Jahr im Kreis und im Kreisverband weiter zusammenwachsen, gut kooperieren, allein in der Sache streiten, um die besten Lösungen ringen und für unsere Bürgerinnen und Bürger wertkonservative Politik verständlich machen und auch umsetzen. Wir haben den Willen zu politischer Gestaltung in schwierigen Zeiten, wir müssen und wollen die Bürger davon überzeugen: Wir, die CDU auch im Kreis Meißen, wir haben die besseren Konzepte. Die Wahlkämpfe der Jahre 2013 und 2014 haben längst begonnen.

 

So wünsche ich Ihnen für all Ihre Vorhaben dieses Jahres Mut, Souveränität und Fantasie. Wer mit Mut vorangeht, der erreicht auch entfernt scheinende Ziele. Wer souverän seine Möglichkeiten erkennt, der ist dann auch im Handeln souverän. Und wer Fantasie entwickelt, der findet sein persönliches Projekt, entwickelt seine eigene Vision und kann die Weichen entsprechend stellen.

Geben wir auch 2012 den Weltuntergangspropheten keine Chance. Sondern ergreifen wir die Möglichkeiten, die sich uns auftun. Auch wenn Hürden erkennbar sind. Oder wenn wir andere Pläne hatten. Denn die Kraft der Realität wird auch 2012 jeden Plan sprengen.

Glück auf.

 

 

Di

24

Jan

2012

50 Jahre Mittelschule Strehla

Schüler der MS Strehla gestalten den Festakt mit einem tollen Programm! Schüler der MS Strehla gestalten den Festakt mit einem tollen Programm!

Wenn eine Schule Geburtstag feiert, kommen viele Gäste: ehemalige Lehrer und Schüler, Bürgermeister, Stadträte und auch der Landtagsabgeordnete haben am 20. Januar 2012 gratuliert:  "Ich habe nicht nur heute den Eindruck gewonnen, dass es Ihnen hier an der Mittelschule in Strehla gelingt, als Team und Gemeinschaft Lernen möglich zu machen, Neugier zu lehren und zu lernen und Schule zu leben. Dazu gratuliere ich Ihnen herzlich und wünsche viel Erfolg auch für die nächsten 50 Jahre!", so Geert Mackenroth in seinem Grußwort.